Das sind wir: Mehr als 100 Jahre Erfahrung in Elektrotechnik

Ein gewachsenes Netz im Südwesten Deutschlands und Luxemburg gewährleistet kompetente Nähe zu Ihnen, unseren Kunden. Lesen Sie hier, was uns als Traditionsunternehmen ausmacht.

Die BruderGruppe ist eine nach der Inhaberfamilie benannte Unternehmensgruppe von Elektrogroßhandelshäusern und Anbietern weiterer technischer Dienstleistungen in Deutschland.

Mitte der 50er-Jahre übernahm Gründer Franz Bruder die Reparaturwerkstatt Friedrich Streb in Offenburg, wo sich nach wie vor das Stammhaus des Unternehmens befindet. Mittlerweile zählt die BruderGruppe ca. 900 Mitarbeitende an 25 Standorten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, dem Saarland und Luxemburg. Die Gruppe besteht aus drei Unternehmenszweigen: Elektrogroßhandlungen, Unternehmen für Elektro-Antriebstechnik und Küchenstudios.

Seit mehr als 60 Jahren wächst die BruderGruppe und erweitert ihre Kompetenzen kontinuierlich. Unter der Führung von Markus Bruder und Michael Ufheil erzielen die mehr als 900 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von > 300 Millionen Euro.

Imagefilm BruderGruppe

In starken Verbänden vertreten

  • MITEGRO
  • gme
  • IMELCO
  • e-masters
  • E-CHECK

Als Elektro-Vollsortimentgroßhandel bieten wir unseren Kunden die komplette Bandbreite elektrotechnischer Produkte - von der Aderendhülse bis zum Schaltschrank; von der SPS-Steuerung bis zum Sensor, vom modernsten Fernsehgeräten bis zur hochwertigen Kühl-Gefrierkombination; von der PV-Anlage bis zur Wärmepumpe eines Mehrfamilienhauses und von der Energiesparlampe bis zur vollständigen Gebäudeausleuchtung.

Standorte für Elektrogroßhandel

Aus Tradition sind wir ein Elektromaschinenbaubetrieb mit den Schwerpunkten Planung, Wartung und Reparatur von elektrischen Antrieben jeglicher Art und Größe. Unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter, die an regelmäßigen Schulungen zur Weiterbildung teilnehmen, kümmern sich gerne um Ihre Belange. Wir beraten Sie zum Thema Motorwartungen und -reperaturen (Gleichstrommotoren, Drehstrommotoren, Servomotoren) über Antriebslösungen bis hin zur fertigen Steuerung mit Schaltschrank.

Standorte für Elektroantriebstechnik

Freundliche und erfahrene Fachberater garantieren neben exzellent geplanten Küchen auch den Einsatz hochwertiger Geräte und die maßgeschneiderte Nutzung des breiten Angebotes an unterschiedlichen Dienstleistungen. Kommen Sie zu uns und erfahren Sie den Unterschied.

Standorte für Küchenwelt

Eine langjährige Geschichte

Franz Bruder hat 1954 die Reparaturwerkstatt Friedrich Streb übernommen und damit den Grundstein gelegt. Mittlerweile zählt die BruderGruppe über 25 Standorte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, dem Saarland und Luxemburg.

Menschen machen Märkte

Erleben Sie den Unterschied

Ein wichtiges Merkmal unserer Unternehmensgruppe ist die Fachberatung - durch Menschen.
Technisches Wissen über die Produkte, speziell auch über Produktinnovationen und deren Einsatzgebiete werden durch unsere hauseigenen Spezialisten an unsere Kunden weitergegeben.

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News & Aktuelles

Elektrohandwerke laut Bundesministerium des Innern systemrelevant

Mit ihrer Arbeit tragen die vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vertretenen Innungsfachbetriebe zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Anlagen im Bereich der Energieversorgung, der Netzwerk- und Kommunikationstechnik wie auch der Sicherheitstechnik bei. Sie sind zuständig, wenn es zum Beispiel um die Behebung von Fehlern in elektrischen Anlagen, um Stromausfälle, den Ausfall von Informationstechnik oder Netzwerk- und Kommunikationsverbindungen oder auch Probleme in Brandmelde- und Einbruchschutzanlagen oder Produktionsbetrieben geht.

Damit gewährleisten elektrohandwerkliche Betriebe, dass Betreiber „Kritischer Infrastrukturen“ (KRITIS) wie Krankenhäuser, Alten­ und Pflegeheime, öffentliche Verwaltungen, aber auch Bundes- und Feuerwehr auch in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie in technischer Hinsicht störungsfrei ihren Aufgaben nachgehen und ein Notfallmanagement gewährleisten können. Den Elektrohandwerken kommt somit in Krisenzeiten eine wichtige Bedeutung zu.

Um für den Fall bundesweiter Ausgangssperren gewappnet zu sein und den Betrieben bei gebietsbezogenen Ausgangs- und Zugangssperren Klarheit in Bezug auf die Bewegungsfreiheit des Personals zu geben, hat der ZVEH das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angeschrieben und um behördliche Bestätigung gebeten, dass die Elektrohandwerke als Dienstleister Teil der sogenannten „KRITIS“ und damit systemrelevant sind.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erklärt darin, dass die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems und die Versorgung der Bevölkerung mit kritischen Dienstleistungen durch die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit systemrelevanter Einrichtungen und Betriebe in der derzeitigen Situation oberste Priorität besäße. Dabei zählt das Ministerium die E-Handwerksunternehmen zu den systemrelevanten Einrichtungen und Betrieben. Begründet wird diese Einordnung damit, dass in den Aufgabenbereich elektrohandwerklicher Betriebe Dienstleistungen fallen, die zur Aufrechterhaltung der jeweiligen kritischen Dienstleistungen (wie z. B. Energieversorgung) notwendig sind.

Der ZVEH, der sich mit Nachdruck für eine offizielle Bestätigung der Elektrohandwerke als systemrelevante Institution eingesetzt hatte, bewertet diese Antwort als Erfolg und empfiehlt nun den zwölf im Verband organisierten Landesinnungsverbänden, sich bezüglich einer offiziellen Bestätigung durch die jeweilige Landesregierung schnellstmöglich mit den zuständigen Ministerien auf Landesebene in Verbindung zu setzen, um auch hier Klarheit für die Betriebe in den 16 Bundesländern zu schaffen.

Quelle: ZVEH 

Coronavirus und Arbeitsrecht: Das sollten Betriebe wissen
Welche Rechte und Pflichten haben Beschäftigte und Ihre Chefs in Zeiten der Krise? Welche Sonderregeln gelten, wo läuft alles weiter wie gehabt?

Was muss der Arbeitgeber tun, um seine Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen?

Der Arbeitgeber hat gegenüber seinen Arbeitnehmern eine Fürsorgepflicht und muss daher geeignete Maßnahmen treffen, um sie vor Gefahren für Leib und Leben bei Verrichtung der Arbeit zu schützen. So haben viele Unternehmen ihren Betrieb vorübergehend komplett geschlossen. Eine vorübergehende Standortschließung sei die effektivste Maßnahme, um eine Weiterverbreitung des Virus unter den Mitarbeitern zu vermeiden und damit Schadensersatzforderungen frühzeitig vorzubeugen. Es stehen grundsätzlich auch mildere Mittel zur Verfügung, etwa ein Rundschreiben an die Mitarbeiter mit Hinweisen zu möglichen Symptomen und Hygienemaßnahmen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Dürfen Arbeitnehmer aus Angst vor Infektionen präventiv zu Hause bleiben?

Nur wenn es eine entsprechende Weisung des Arbeitgebers gibt. Auf eigene Faust präventiv nicht zu erscheinen ist verboten. Das gilt selbst dann, wenn im Betrieb Corona-Fälle aufgetreten sein sollten.

Dürfen Arbeitnehmer zu Hause bleiben, um ihre Kinder zu betreuen? Und wenn ja: Müssen sie trotzdem bezahlt werden?

Es kommt darauf an. Grundsätzlich gilt, dass berufstätige Eltern alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen müssen, um die Betreuung ihres Kindes auf andere Art und Weise sicherzustellen. Das dürfte sich in Zeiten von Corona aber oft schwierig gestalten. Findet sich partout keine Möglichkeit, die Kinder anders zu versorgen, dürfen Arbeitnehmer daher ausnahmsweise daheimbleiben, auch ohne Urlaub zu nehmen. Das entsprechende Leistungsverweigerungsrecht ist in § 275 BGB geregelt.

Um die Probleme für Betriebe und Eltern abzufedern, hat das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales angekündigt, einen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas ins Infektionsschutzgesetz aufzunehmen. Er soll den Eltern von Kindern bis zwölf zustehen, wenn sie ihren Nachwuchs wegen der Schulschließungen selbst zuhause betreuen, deshalb nicht arbeiten können und einen Verdienstausfall erleiden.

Wichtig: Ein Verdienstausfall besteht nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, der Arbeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben etwa durch den Abbau von Zeitguthaben. Ansprüche auf Kurzarbeitergeld gehen dem neuen Anspruch ebenfalls. Die Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoeinkommens (maximal 2016 Euro pro Monat) muss der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen lang zahlen, er kann sich seine Auslagen aber von der zuständigen Landesbehörde erstatten lassen.

Müssen Beschäftigte eine Covid-19-Erkrankung zugeben?

Ja! Normalerweise hat es den Chef zwar nicht zu interessieren, woran ein arbeitsunfähiger Arbeitnehmer erkrankt ist. Entsprechende Nachfragen braucht also niemand zu beantworten. Wer sich jedoch mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat, muss den Arbeitgeber darüber informieren, damit dieser seiner Fürsorge- und Schutzpflichten nachkommen und den Rest der Belegschaft (möglichst) vor einer Ansteckung schützen kann.

Muss der Arbeitgeber Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken im Betrieb so gering wie möglich sind, heißt es beim DGB Rechtsschutz. Zu den erforderlichen Maßnahmen hierfür kann es auch zählen, dass der Arbeitgeber Desinfektionsmittel bereitstellt.

Wie muss der Arbeitgeber reagieren, wenn ein Fall im Betrieb auftritt?

Zeigt ein Mitarbeiter Symptome von Covid-19, ist das zuständige Gesundheitsamt der erste Ansprechpartner für Betriebe, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erklärt. Das Gesundheitsamt ist dann für den Meldeweg zuständig und prüft, welche weiteren Maßnahmen zu ergreifen sind. Außerdem informiert die Behörde, wie sich Arbeitgeber weiter zu verhalten haben.

Hat ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz entsprechende Symptome, sollten Arbeitgeber ihn nach Hause oder zum Arzt schicken, damit geklärt wird, ob es sich wirklich um das Corona-Virus handelt, empfiehlt die IHK für München und Oberbayern.

Arbeitnehmer, die an Covid-19 erkranken und deshalb zu Hause bleiben, haben sechs Wochen lang Anspruch auf Fortzahlung ihres normalen Gehalts. Voraussetzung ist allerdings, dass sie schon mindestens vier Wochen lang bei ihrem Arbeitgeber unter Vertrag stehen. Die Regeln unterscheiden sich nicht von den normalen Vorgaben zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Bekommen Arbeitnehmer weiter Geld, wenn der Betrieb schließt?

Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber bleiben zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn ihre Mitarbeiter arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber ihre Leistungen nicht erbringen könne, weil es Probleme gibt, die in der betrieblichen Sphäre liegen, also vom Arbeitgeber zu vertreten sind.

Deshalb ist zu unterscheiden: Sperrt ein Handwerksbetrieb vorübergehend (freiwillig) zu, weil der Inhaber sich und seine Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schützen will, muss der Chef das Entgelt für die Belegschaft weiterzahlen, auch wenn diese nichts arbeitet. Gleiches gilt, wenn die Schließung erforderlich ist, weil Besonderheiten des Geschäftsmodells eine Weiterführung unmöglich machen. Ein Unternehmer, der wegen Lieferengpässen keine Materialien mehr erhält, die er verbauen (lassen) kann und deshalb vorübergehend zusperren muss, muss im Normalfall also auch weiterzahlen.

Nicht eindeutig geklärt ist derzeit, welche Pflichten der Arbeitgeber hat, wenn die Behörden seinen Laden vorübergehend dichtmachen, um Infektionen zu vermeiden. Klar ist nur, welche Rechte Arbeitnehmer haben, wenn das Gesundheitsamt einzelne Mitarbeiter unter Quarantäne stellt. In diesem Fall müssen Arbeitgeber die Gehälter der Betroffenen weiterbezahlen, können sich ihre Auslagen aber erstatten lassen. Die Grundlage dafür ist § 56 des Infektionsschutzgesetzes.

Quelle: deutsche-handwerks-zeitung.de

Coronavirus: Wichtige Hotlines und Links für Unternehmer
Ob Kurzarbeitergeld oder finanzielle Hilfe – diese Hotlines beraten Sie mit Fragen zum Coronavirus

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums

An diese Hotline können Sie sich mit allgemeinen wirtschaftsbezogenen Fragen zum Coronavirus wenden.

Telefon: 030/186 15 15 15

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus

Hier gibt es zum Beispiel Informationen zu Quarantänemaßnahmen und zum Umgang mit Verdachtsfällen.

Telefon: 030/346 46 51 00

Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Beantragung von Kurzarbeitergeld

Zuständig dafür ist die örtliche Arbeitsagentur.

Hotline der Bundesagentur für Arbeit: 0800/455 55 20

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8 bis 18.00 Uhr

Weitere Infos zur Antragsstellung: www.arbeitsagentur.de

Finanzhilfen bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf

Zur Deckung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs stehen für Unternehmen etablierte Förderinstrumente zur Verfügung, darauf weist das Bundeswirtschaftsministerium hin. Mehr dazu erfahren Sie unter www.kfw.de oder über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken.

Quelle: handwerk.com

 

So bereiten Sie Ihr Unternehmen bestmöglich auf einen Großschadensfall vor
Handlungsempfehlungen und Checklisten

Störfälle, Großschadensfälle und Katastrophen dürfen für ein Unternehmen eine möglichst seltene Ausnahme sein. Trotzdem muss es sich auf solche Fälle vorbereiten. Eine weltweite Grippe-Pandemie ist vom Grundsatz her nichts anderes als ein Großschadensfall. Sie verlangt ebenso eine geplante Reaktion des Unternehmens, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

In diesem Artikel haben wir für Sie die Empfehlungen des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammengefasst.

In eigener Sache:

e-masters ist inzwischen in das Homeoffice umgezogen. Sie erreichen uns wie gewohnt unter den bekannten Telefonnummern und E-Mail-Adressen.

Handbuch Betriebliche Pandemieplanung

Zehn Checklisten sind der Kern des Handbuchs. Sie geben Empfehlungen und Ratschläge für die betriebliche Planung und beschreiben Maßnahmen, die der Betrieb vor einer Grippepandemie, während der Pandemie und danach ergreifen sollte. Es handelt sich dabei ausschließlich um Empfehlungen, die keine rechtliche Verbindlichkeit haben, sondern den betrieblichen Planungsprozess erleichtern sollen. Die Ausgestaltung des Pandemieplanes in einem Betrieb ist Sache des Arbeitgebers.

Mehr erfahren

Handlungsempfehlung für Unternehmen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des neues Coronavirus „SARS-CoV-2“ sollten Unternehmen ihre Maßnahmen im Krisen- und im Business-Continuity-Management unverzüglich umsetzen, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden oder zumindest zu minimieren, sofern sie nicht bereits Bestandteil der Vorbereitungen sind.

Handlungsempfehlungen erhalten Sie hier

Bundesweite Ausgangsbeschränkungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich auf einen Neun-Punkte-Plan: U. a. bleiben weiterhin möglich: „Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft."

Die Bescheinigung für Ihre Arbeitnehmer gibt´s hier.

Corona-Fördermittel - Hilfen von Bund, Bundesländern und EU

Um die Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie abzufedern, haben die Bundesregierung, die Bundesländer und die Europäische Union Pläne entwickelt, um einer Wirtschaftskrise entgegenzuwirken. Welche Hilfen Ihnen aus diesen Fördertöpfen zur Verfügung stehen, lesen Sie hier. 

Quellen: handwerk-magazin.de, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe 

Elektrohandwerke kooperieren mit Volkswagen-Tochter Elli
Bild: ZVEHDie neue Partnerschaft soll einen Beitrag zum Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur leisten und unter anderem die Suche nach spezialisierten Betrieben erleichtern

Um das Thema Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben, hat der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) im vergangenen Jahr Kooperationsverträge mit dem ADAC sowie dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. (ZDK) unterzeichnet. Nun kommt ein weiterer Partner für die Elektrohandwerke hinzu: die Volkswagen-Tochter Elli. Das 2018 gegründete Unternehmen – Elli ist die Kurzform von Electric Life – kümmert sich im Volkswagen Konzern markenübergreifend um intelligente Energie- und Ladelösungen rund um die E-Mobilität. Es ist die erste Kooperation des ZVEH mit einem Unternehmen der Automobilbranche. Volkswagen verfolgt die weltweit größte E-Offensive der Automobilindustrie und will in den kommenden zehn Jahren rund 26 Millionen E-Autos auf die Straße bringen – viele davon in Deutschland.

Der ZVEH sieht vor allem im Bereich der privaten Ladeinfrastruktur großen Bedarf. Denn trotz des Ausbaus der öffentlichen Ladeinfrastruktur werden auch in Zukunft viele Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz erfolgen. Lothar Hellmann, Präsident des ZVEH: „Der Masterplan Ladeinfrastruktur E-Mobilität der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2030 rund zehn Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen werden. Dafür braucht es eine ausreichende, verlässliche und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur. Wir gehen dabei von rund einer Million öffentlichen sowie mehr als sechs Millionen privaten Ladepunkten aus. Diese können jedoch nur im Schulterschluss zwischen Automobil- und Elektroindustrie, KFZ-Gewerbe und E-Handwerk entstehen.“

Hier setzt die neue Kooperation von ZVEH und Elli an. Denn die elektrohandwerkliche Organisation verfügt mit ihren rund 20.000 Innungsbetrieben in Deutschland über eine flächendeckende Infrastruktur und das notwendige Know-how bei der Installation von Ladeinfrastruktur für private, öffentliche und gewerbliche Auftraggeber. Elli wiederum bringt Energie- und Ladelösungen sowie die dazugehörigen Dienstleistungen für den Ausbau der Elektromobilität mit.

„Wir haben in Deutschland eine Menge vor, um der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu brauchen wir das Elektrohandwerk, denn das E-Auto wird zum größten StromVerbraucher im Haushalt und muss mit Expertise integriert werden. Der Schulterschluss mit dem Elektrohandwerk ist ein Meilenstein auf unserem Weg in die elektrische Zukunft der Mobilität“, sagt Elli-CEO Thorsten Nicklaß. Und sein Kollege, Dr. Tobias Canz, Elli-CFO, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit den E-Handwerken ist, insbesondere in Deutschland, von ganz besonderer strategischer Bedeutung. Wir wollen unseren Kunden die Installation der heimischen Wallbox so einfach wie möglich machen. Mit dem ZVEH haben wir dafür jetzt einen starken Partner.“

Im ersten Schritt der Kooperation ist geplant, die Fachbetriebssuche der E-Handwerke in das Webportal von Elli zu integrieren. Über das Portal können sich Kunden über Ladelösungen für Elektrofahrzeuge des Volkswagen Konzerns informieren und diese bestellen. Mit der Integration der Fachbetriebssuche in das Portal wären aktuell mehr als 1.000 auf E-Mobilität spezialisierte Innungsfachbetriebe (E-Mobilität-Fachbetriebe) in ganz Deutschland aufrufbar. Kunden hätten somit die Möglichkeit, hier nach einem qualifizierten Elektromobilität-Fachbetrieb für den Einbau sowie die Wartung ihrer Ladepunkte zu suchen.

Darüber hinaus ist vorgesehen, ab Sommer 2020 ein gemeinsames Schulungsangebot aufzulegen. Dieses soll über die verbandsnahen Schulungsstätten ELKOnet angeboten werden und die Bereiche Installation und Wartung von Ladeinfrastruktur aus dem Hause Elli abdecken. Ein weiteres gemeinsames Angebot könnte in Zukunft darin bestehen, einen E-CHECK E-Mobilität zur Überprüfung der Ladeinfrastruktur an Gebäuden oder öffentlichen Plätzen anzubieten. Damit ließe sich sicherstellen, dass Ladeinfrastruktur optimal ins Gebäude integriert und an das Stromnetz angeschlossen ist.

„Elektromobilität ist ein Betätigungsfeld, das für die Elektrohandwerke weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die Kooperation mit der Volkswagen-Tochter Elli ergänzt die bereits bestehenden Partnerschaften des ZVEH mit dem ADAC und dem ZDK. Davon profitieren beide Seiten: Die E-Handwerke bekommen einen noch besseren Zugang zu diesem Wachstumsmarkt. Anbieter sowie Kunden im Bereich E-Mobilität wiederum können sicher sein, einen kompetenten Partner in Sachen Ladeinfrastruktur an ihrer Seite zu haben“, so ZVEH-Präsident Lothar Hellmann.

Quelle: ZVEH